Zigeunerjunge (Trailer)[ Vorschau ]
Deutschland 2008, Trailer | Music, Culture, Drama, 2:28 Min
[ Links / Referenzen ]
www.schauspielhaus.de/spielpla...
[ Teaser ]
Video-Trailer zu dem Stück »Zigeunerjunge« am Deutschen Schauspielhaus in Hamburg
[ Synopsis ]
In vierter Generation führt Hans Klingenbek einen kleinen Musikalienladen, dessen stolze Spannbreite von der Geige bis zur E-Gitarre, von klassischen Studienausgaben hin zu Pop- und Schlagernoten, vom Jazzbesen bis zur Kinderrassel reicht. Doch das traditionsreiche Familienunternehmen hat seine Blütezeit längst hinter sich. Als ein besonders kaufkräftiger Kunde, auf den die Familie ihre letzte Hoffnung setzt, keine Wende bringt, muss Klingenbek angesichts des drohenden Bankrotts einen Teil seines Ladens untervermieten. Der einzige Interessent ist Razvan Sprk, ein Musikalienhändler vom Balkan, der zusammen mit seiner Familie den Klingenbeks in ihren eigenen Räumen ungeniert Konkurrenz macht. Mit den Sprks ziehen nicht nur neue Instrumente, Klänge und Rhythmen ein, sondern auch ganz neue Geschäftspraktiken. Als auch noch der kaufkräftige Kunde abgeworben zu werden droht, entschließen sich die Klingenbeks zur Gegenwehr. Neu belebt durch Balkan Beats und Gypsy Music legen die Klingenbeks einen musikalischen Parforceritt hin. Doch darauf haben die Sprks nur gewartet. Von jetzt an ist Schluss mit lustig.

Erik Gedeon, geboren 1963 in der Schweiz, studierte Klavier und Komposition. Er schrieb zahlreiche Bühnenmusiken für das schauspielhannover, arbeitete dort ab der Spielzeit 1998/1999 als Musikalischer Leiter und inszenierte viele musikalische Abende. Bis zum Ende der Spielzeit 2003/2004 war er fest mit dem Thalia Theater verbunden (»Thalia Vista Social Club« u.a.). Außerdem Regiearbeiten in Bremen (»Der Freischütz« u.a.) und Köln (»Erdbeerfelder für immer. A really funny evening with singing Germans«, »Europa für Anfänger. Ein Abend mit Türke «). Im Rahmen von »Theater der Welt« inszenierte er 2005 »Schwabenblues – Mei Feld isch’d Welt«, die Erfolgsgeschichte der Firma Hohner. Am Staatsschauspiel Dresden inszenierte er »Hartz IV. Das Musical« und »Ewig jung«; am Düsseldorfer Schauspielhaus »Große Koalition«. Seine erste Arbeit am Schauspielhaus war »Mein Ball – Ein deutscher Traum«. Zuletzt inszenierte er hier »Trostpreis für Deutschland«